Zum Tod von Heiner Geißler

Fürsprecher der sogenannten Frauenfrage


Das Prinzip Hausfrau war im suspekt, schreibt die >>> taz zum Tod von Heiner Geißler, der als CDU-Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit seiner Partei in den frühen 1980er Jahren die sogenannte Frauenfrage nahebrachte. In dieser Zeit erwirkte er das Recht auf Erziehungsurlaub und Erziehungsgeld, sowie die Anerkennung von Erziehungsjahren in der Rentenversicherung. Das Koordinatensystem des Jesuitenschülers war die christliche Soziallehre. „Jesus war ein ideale Type. Wer sich im Leben an Jesus orientiert, liegt absolut richtig“, sagte Geißler in einem seiner letzten Interviews, schreibt die >>> Süddeutsche. Jesus war streitbar, Heiner Geißler auch. „Zur Demokratie gehört der Streit“, erklärte er in einem >>> FAZ-Interview, das seine Enkeltochter Merle zu seinem 80zigsten Geburtstag mit ihm führte.

 
2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Von Chancengleichheit weit entfernt


Höherer Anteil am Haushaltseinkommen, höhere Erwerbstätigkeitsquoten, viel mehr unbezahlte Arbeit, Branchen- und Lebenslauf-unabhängig 21 Prozent weniger Lohn, niedrigere Renten – die Verteilungsungerechtigkeit von Belastungen und Chancen zwischen Frauen und Männern hat nicht abgenommen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. >>> Weiterlesen

 
Bundestagswahl 2017

EFiD-Wahlprüfsteine


Europa, Vielfalt, Flucht und Migration, Gender, Armut, Pflege, Alltags-Seximus – zu all diesen Themenbereichen finden Sie Überdenkenswertes in unseren Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2017. Wir haben unsere Wahlprüfsteine an die Parteien gegeben mit der Bitte, ihre Positionen zu unseren Fragestellungen zu benennen. Die vorliegenden Antworten haben wir hier zusammengestellt.   >>> EFiD-Wahlprüfsteine

 
Internationaler Frauentag 2017

Die beste Freundin einer Frau: Demokratie


Bricht die Welt auseinander? Sind Demokratien ein Auslaufmodel? Kriege und Terrorismus legen ein solches Szenario nahe, Angst und kollektive Verunsicherung wachsen. Rechtspopulistische Bewegungen machen sich genau das zunutze, um demokratische Errungenschaften zu denunzieren. Zum Internationalen Frauentag 2017 ruft nun der Deutsche Frauenrat dazu auf, gemeinsam gegen Rechtspopulismus und für den Erhalt der Demokratie zu kämpfen. >>> Weiterlesen

 
Fünfter Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Kindererziehung darf kein Armutsrisiko sein!


Höhere Regelsätze und bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Alleinerziehende fordert EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth. „Kindererziehung darf in einer reichen Gesellschaft wie der unseren kein Armutsrisiko mehr sein!“ Alleinerziehende hätten ein erhöhtes Überschuldungsrisiko, das zeige der nunmehr im Entwurf den Sozialverbänden vorliegende fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.   >>> Weiterlesen

 
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