Evangelische Frauen fordern umfassende Reformen

Steigende Armut nicht mehr hinnehmbar


Eines der größten Armutsrisiken in Deutschland ist, eine Frau zu sein. Dies bestätigen wieder einmal die aktuellen Zahlen des Statischen Bundesamtes. „Es ist ein Schande, dass in einem so reichen Land wie Deutschland Armut mit größerer Gelassenheit hingenommen wird als das Wetter“, sagt EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth. Angesichts steigendenden Wirtschaftswachstums und steigender Steuereinnahmen sei das nicht mehr hinnehmbar, so die Theologin und fordert umfassende Reformen in der Beschäftigungspolitik.   >>> Weiterlesen

 
Deutschland im September 2017

"Für alle Demokraten unerträglich"


Houston, wir haben ein Problem - so in etwa lässt sich mit knappen Worten zusammenfassen, was am vergangenen Sonntag passiert ist. Nicht mal jeder dritte Sitz im neuen deutschen Bundestag wird von einer Frau besetzt werden, meldet der Deutsche Frauenrat. Von paritätischer, geschlechtergerechter Sitzverteilung keine Spur. Das ist das eine. Das andere ist: wir haben es eigentlich vorher gewusst. Und es ist trotzdem passiert.    >>> Weiterlesen

 
Nach der Bundestagswahl 2017

Menschenwürde darf nie infrage gestellt werden!


Bischöfin Ilse Junkermann sieht das hohe Wahlergebnis der AfD als große Herausforderung: „Ganz offenbar fühlt sich ein nicht unerheblicher Teil der Menschen hier nicht genügend wahr- und mitgenommen.“ Die Demokratie sei neu herausgefordert, es müsse das Gespräch mit denen gesucht werden, die über die anderen Parteien enttäuscht seien. Eines müsse dabei jedoch deutlich bleiben: „Die Menschenwürde darf nie infrage gestellt werden, sie gilt, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion.“   >>> Weiterlesen

 
Zum Tod von Heiner Geißler

Fürsprecher der sogenannten Frauenfrage


Das Prinzip Hausfrau war im suspekt, schreibt die >>> taz zum Tod von Heiner Geißler, der als CDU-Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit seiner Partei in den frühen 1980er Jahren die sogenannte Frauenfrage nahebrachte. In dieser Zeit erwirkte er das Recht auf Erziehungsurlaub und Erziehungsgeld, sowie die Anerkennung von Erziehungsjahren in der Rentenversicherung. Das Koordinatensystem des Jesuitenschülers war die christliche Soziallehre. „Jesus war ein ideale Type. Wer sich im Leben an Jesus orientiert, liegt absolut richtig“, sagte Geißler in einem seiner letzten Interviews, schreibt die >>> Süddeutsche. Jesus war streitbar, Heiner Geißler auch. „Zur Demokratie gehört der Streit“, erklärte er in einem >>> FAZ-Interview, das seine Enkeltochter Merle zu seinem 80zigsten Geburtstag mit ihm führte.

 
2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Von Chancengleichheit weit entfernt


Höherer Anteil am Haushaltseinkommen, höhere Erwerbstätigkeitsquoten, viel mehr unbezahlte Arbeit, Branchen- und Lebenslauf-unabhängig 21 Prozent weniger Lohn, niedrigere Renten – die Verteilungsungerechtigkeit von Belastungen und Chancen zwischen Frauen und Männern hat nicht abgenommen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. >>> Weiterlesen

 
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