Selektiv sterben

Frauen als Zielgruppe für den "selbstbestimmten" Tod durch PatientInnenverfügungen

Passive Sterbehilfe ist in Deutschland erlaubt, bedarf aber der Zustimmung der betreffenden Person. Für nicht mehr einwilligungsfähige Menschen greift dann - so denn überhaupt vorhanden - die PatientInnenverfügung. Bislang gibt es kaum geschlechtersensible Diskurse zu dieser Verfügung, die Vermutung jedoch, dass Frauen eine besondere Zielgruppe dieses "selbstbestimmten" Todes sein könnten, liegt nahe.   >>> Weiterlesen

 

Pflegezeit - aushalten und gestalten

Gut war's, Helgas Fest zum Neunzigsten am letzten Dienstag. Ganz müde, aber glücklich ist die alte Dame am Abend schlafen gegangen. Helga ist die Mutter meiner Freundin Regina, lebt noch immer in ihrem alten Haus und will auf keinen Fall da raus. Auch, wenn es eigentlich zu groß für sie ist. Auch, wenn sie eigentlich nicht mehr allein leben kann.   >>> Weiterlesen

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Wieder ausgeliefert?

Pflege traumatisierter älterer Frauen

 

Viele ältere deutsche Frauen sind kriegstraumatisiert. Die Betroffenen haben die Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg, auf der Flucht und während der Besatzungszeit verdrängt, im Alter und in Pflegesituationen brechen sie wieder auf. Pflegesituationen können zu einer Retraumatisierung führen.   >>> Weiterlesen

 

"Menschen wollen als Individuen wahrgenommen werden"

Kultursensible Pflege erfordert Respekt und kulturelles Hintergrundwissen

Alexander Moisch kommt aus Russland, aus Sibirien. Große Hände hat er, blonde Haare mit grauen Strähnen und Lachfalten um die Augen. Und viel Kraft. Wenn er die Wohnung von Herrn Alagöz betritt, zieht er die Schuhe. Denn Herr Alagöz ist Moslem.   >>> Weiterlesen

 

Natürlich Frauensache?

Über Pflege und Geschlecht nachdenken

"Pflege ist Beziehungsarbeit", sagt Bischof Huber. Diese Arbeit ist jedoch innerhalb der Familien zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt: Nahezu 73 Prozent der Haupt-Pflegepersonen sind weiblich. Mit ihrer Bereitschaft zur Pflege bedürftiger Angehöriger gehen oft soziale Benachteiligung und gesundheitsliche Belastungen einher. Darum müssen politische Maßnahmen zur Sicherung der Pflege auch daraufhin geprüft werden, ob sie die bestehenden Ungleichheiten der Geschlechter festschreiben.    >>> Weiterlesen

 
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