Kirche von England

Anglikaner lassen Bischöfinnen zu


Nach jahrelangem Ringen hat die Generalsynode der anglikanischen Kirche von England nun für die Bischofsweihe von Frauen gestimmt. Vor der Abstimmung im Kirchenparlament hatte der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, um Zustimmung zu dem Gesetzentwurf geworben: "Heute erfüllt sich das, was vor 20 Jahren mit der Weihe von Frauen zur Priesterin begonnen hat", sagte das Oberhaupt der Kirche von England im nordenglischen York.   >>> Weiterlesen

 
Apartheids-Boykottaufruf der evangelischen Frauenarbeit

Käßmann: „Frauen bewiesen Macht und Mut“


Als Beispiel für selbstbewusstes Handeln von Frauen in der Kirche nannte jüngst Reformationsbotschafterin Margot Käßmann gegenüber dem Evangelischen Pressedienst den Boykottaufruf „Kauft keine Früchte aus Südafrika“, mit dem die evangelische Frauenarbeit vor 25 Jahren gegen die Apartheid protestierte. Die Reformation habe das Frausein aufgewertet, so die Theologin. >>> Weiterlesen

 
Sexualethik

EKD lässt Positionierung ruhen


Der Rat der EKD hat das seit Sommer 2010 in Arbeit befindliche Papier Sexualität als Gottesgeschenke und Gestaltungsaufgabe auf zunächst unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Der evangelische Sozialethiker Peter Dabrock bedauert diesen Schritt. Die Protestanten verpassten damit eine Chance, so der Vorsitzende der ad-hoc-Kommission zur Sexualethik.    >>> Weiterlesen

 
Sozialinitiative der Kirchen

Distanzierter Blick auf soziale Probleme


Die Ende Februar von evangelischer und katholischer Kirche vorgestellte Sozialinitiative hat anders als das erste gemeinsame Sozialwort vor 17 Jahren die Kritiker laut werden lassen.  „Ich bin einigermaßen entsetzt über den distanzierten Blick unserer Kirchen auf die sozialen Probleme in unserem Land“, urteilt Mechthild von Luxburg, EFiD-Präsidumsfrau. EFiD-Geschäftsführerin Eske Wollrad meint: „Geschlechtergerechtigkeit ist für die Sozialinitiative kein Thema.“   >>> Weiterlesen

 
Organtransplantation

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Der menschliche Körper – ein Mittel zum Zweck?


In der Transplantationsmedizin werde der menschliche Körper gebraucht, verbraucht, sei Mittel zum Zweck, erläuterte am vergangenen Donnerstag Ulrich Eibach auf dem EFiD-Studientag zur Organtransplantation. „Das widerspricht der Menschenwürde“, stellte der Theologe, Professor für Systematische Theologie und Ethik, klar. Der menschliche Körper sei kein Besitzgegenstand, mit dem Tod falle er nicht in zurück in den Besitz der Angehörigen oder der Gesellschaft, sondern in Gottes Hand. Ob es dennoch eine sittliche Pflicht oder gar ein Gebot der Nächstenliebe sein könnte, Organe zu spenden, fragte Eibach.    >>> Weiterlesen

 

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Alles Luther oder was?

Reformation - von Frauen gestaltet


Alles Luther oder was? So könnte in der bis 2017 andauernden Lutherdekade vermutet werden. Dass die Reformation und ihre 500-jährige Wirkungsgeschichte eine starke weibliche Seite hat zeigt das Lutherdekade-Onlineprojekt >>> www.frauen-und-reformation.de und würdigt reformatorische Impulse von Frauen vom 16. bis ins 21. Jahrhundert.    >>> Weiterlesen

 

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Kirche muss für Respekt werben

Homophobie nicht mit christlicher Ethik vereinbar


In der Debatte um den in Baden-Württemberg geplanten Bildungsplan wünschen sich die EFiD und die Männerarbeit der EKD ein deutliches kirchliches Votum für die Vielfalt von Lebensformen. „Diffamierende Äußerungen wie in der Kampagne Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens sind mit unserem Verständnis von christlichem Miteinander nicht vereinbar“, stellt EFiD-Vorsitzende Ilse Falk klar. Die evangelische Kirche und ihre Leitungsgremien müssten sich deutlich von dieser Petition distanzieren, fordern beide Verbände.   >>> Weiterlesen

 
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