Die Stimme evangelischer Frauen

Positionspapiere

In der heutigen Welt als Christinnen leben: als Dachverband von 38 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 3 Millionen Mitgliedern beziehen wir Stellung zu wichtigen Fragen in Kirche und Gesellschaft.  

 
Diskussion um das muslimische Kopftuch

Religionsfreiheit und Religionsfrieden stärken


In einem Kommentar zum muslimischen Kopftuch sprechen sich die Evangelischen Frauen dafür aus, Religionsfreiheit und Religionsfrieden zu stärken und nicht einzelne Kleidungsstücke von Frauen ins Zentrum gesamtgesellschaftlicher Debatten zu stellen und diese dabei emotional und symbolisch aufzuladen. „Zur grundgesetzlich garantierten freien Entfaltung der Persönlichkeit gehört auch das Recht jeder Frau, frei über ihre Kleidung zu entscheiden“, erläutert EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth. >>> Kommentar lesen

 

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Organtransplantation

Hirntod und Tod nicht länger gleichsetzen

Evangelische Frauen positionieren sich


EFiD schließt sich mit seinem neuen Positionspapier zur Organtransplantation der zunehmenden Kritik am Hirntodkonzept an, das der Transplantationsmedizin in Deutschland zugrunde liegt. „Hirntote Menschen sind keine Leichen, sondern Sterbende“, sagt EFiD-Vorsitzende Ilse Falk. Statt an der fragwürdigen Gleichsetzung von Hirntod und Tod festzuhalten, müsse gesamtgesellschaftlich darüber diskutiert werden, ob die sogenannte Tote-Spender-Regel aufgegeben werden sollte und unter welchen Bedingungen die Explantation von Organen bei hirntoten Sterbenden erlaubt werden könnte.   

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Evangelische Frauen positionieren sich

Klares Profil für frischen Wind in der Ökumene


Die Selbstverpflichtung zum gemeinsamen ökumenischen Handeln, die die europäischen Kirchen bereits 2001 mit der Charta Oecumenica eingegangen sind, war ein ökumenischer Paukenschlag. Diese Selbstverpflichtung gehört zu den Kernpunkten des ökumenischen Profils der EFiD. Für den Weg dahin bekräftigen die Evangelischen Frauen ihre ökumenische Haltung der Gastfreundschaft und ihr Ziel, dass sich diese Gastfreundschaft auch in Eucharistie- und Abendmahlsgemeinschaft verwirklicht. Das Eintreten für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung kann nur durch verbindliche und kontinuierliche Zusammenarbeit aller christlichen Kirchen im Dialog und in Kooperation mit anderen Religionen – in Deutschland insbesondere mit dem Judentum und dem Islam – wirksam werden.

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