Anglikaner-Beschluss zu Bischöfinnen theologisch und frauenpolitisch konsequent

 

Der Dachverband Evangelischer Frauen in Deutschland begrüßt die Öffnung der Kirche von England für weibliche Bischöfe. «Ich freue mich über den Beschluss und finde ihn theologisch wie aus frauenpolitischer Sicht völlig konsequent und logisch», sagte die Vorsitzende des Verbandes, Brunhilde Raiser, am Dienstag in Hannover dem epd. Da es eine Weihe von Frauen zu Priesterinnen gibt, gebe es aus theologischer Sicht keinen Grund, Frauen das Bischofsamt zu verweigern.(Evangelischer Pressedienst, 8.7.2008)

 

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Dauerbrenner Kopftuchstreit

Frauen mit Kopftuch

 

 


Über Jahrhunderte wurden in Deutschland Kopftücher von Frauen getragen – aus verschiedenen Gründen. Mitte der 1990er Jahre begann in Deutschland der öffentliche Streit um Kopftücher als religiöse Kopfbedeckung. In zahlreichen Bundesländern ist es Lehrerinnen mittlerweile verboten, im Unterricht ein Kopftuch zu tragen. Zuletzt gab es dazu ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofes in Baden-Württemberg im März 2008. In Berlin gilt das seit 2005 im gesamten öffentlichen Dienst. Dort dürfen allerdings auch weder christliche Kreuze noch Kippas, die Kopfbedeckung jüdischer Männer, getragen werden. Verbote greifen jedoch viel zu kurz: In der Beschäftigung mit dem umstrittenen Kleidungsstück steckt positives Potenzial. Sie bringt Menschen unterschiedlicher religiöser Hintergründe ins Gespräch über Freiheit und Tradition, über Religion und Emanzipation. In gegenseitigem Respekt, der den jeweiligen alleinigen Anspruch auf Wahrheit relativiert und zur kritischen Selbstreflexion führt.

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Frauen im Integrationsprozess

Rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland, die Hälfte davon sind Frauen. Ihnen kommt im Integrationsprozess eine Schlüsselrolle zu: Sie tragen die Hauptverantwortung für Erziehung und Schulausbildung der Kinder. Meist leisten sie einen Beitrag zum Familieneinkommen. Trotz dieser Schlüsselfunktionen stoßen sie bei ihrer täglichen Integration auf erhebliche Probleme. Ein erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt und die Beschäftigung vornehmlich im Niedriglohnsektor sind nur zwei Beispiele.

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