Rechtsextremismus

Wie groß ist die Gefahr?


Rechtsextreme Straftaten schockieren die deutsche Öffentlichkeit. Mindestens elf Tote in elf Jahren: Die sogenannte "Zwickauer Zelle" konnte quasi ungehindert morden. In einigen Fällen kam offenbar niemand auf die Idee, nach einem rechtsextremen Hintergrund zu forschen. Doch für kirchennahe Beobachter der Szene ist das, was jetzt über die "Zwickauer Zelle" aufgedeckt wird, keinesfalls überraschend. Die Sicherheitsbehörden nähmen rechte Gewalt nicht ernst genug, so der Vorwurf.       >>> Weiterlesen

 
mitteilungen

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Friede ist ein Lebensentwurf


Viel Kritik erntete die Internationale Ökumenische Friedenskonvokation in Jamaika, offizielle Abschlussveranstaltung der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt. Liest man die Abschlussbotschaft, so ist diese Kritik nicht nachvollziehbar. Die Botschaft von Jamaika macht Mut, es braucht jedoch jede/n Einzelnen, um weiterzukommen auf dem Weg des Friedens. Denn, so die Abschlussbotschaft, „wir sind in der Lage, die Mächtigen Gewaltfreiheit zu lehren – wenn wir es nur wagen!“    >>> Weiterlesen

 
KirchenFrauen
Neue Praeses in Westfalen_Nov 2011

Annette Kurschus wird Präses in Westfalen

Erstmals in der Geschichte der westfälischen Landeskirche wird eine Frau an erster Stelle stehen: Die bisherige Superintendentin Annette Kurschus wird neue Präses. „Die Kirche, für die ich stehe“, so Annette Kurschus, „ist fromm und politisch zugleich.“ Die Evangelischen Kirche in Westfalen ist mit 2,5 Millionen Mitglieder die viertgrößte der 22 evangelischen Landeskirchen in Deutschland.    >>> Weiterlesen

 
Kirsten-Fehrs_Jun 2011
KirchenFrauen

Bischöfin Kirsten Fehrs tritt ihr Amt an

Soziale Spaltung als brennendstes Thema


Die neue Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs hat ihr Amt übernommen. Die 50-Jährige ist Nachfolgerin von Maria Jepsen, die 1992 in Hamburg als erste evangelisch-lutherische Bischöfin weltweit antrat. Auch in Lübeck gab es bis 2008 eine Bischöfin: Bärbel-Wartenberg-Potter. Fehrs will ihre Stimme erheben gegen die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich.   >>> Weiterlesen

 
EFiD aktuell
Ilse Falk_Internet_13 Okt 2011

Ilse Falk neue EFiD-Vorsitzende

"Als Christinnen Verantwortung übernehmen"


Neue Vorsitzende des Dachverbandes Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) ist Ilse Falk, ehemalige stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Kirche, so Ilse Falk, sei nicht vorstellbar ohne die Aktivität der Frauen. „Ich freue mich darauf, mit diesem großen protestantischen Frauenverband unsere Kirche und unsere Gesellschaft mitzugestalten.“   >>> Weiterlesen

 
EFiD_Pflegepapier_broschuere_weiss
Positionspapier

Zukunft der häuslichen Pflege

Geschlechtergerechtigkeit und gesamtgesellschaftliche Verantwortung unabdingbar



Der Pflegebedarf alter und auf Unterstützung angewiesener Menschen in Deutschland kann nur gesichert werden, wenn die notwendige Care-Arbeit gerecht zwischen Männern und Frauen verteilt wird. „Es müssen gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit pflegende Angehörige – oder andere Menschen, die Pflegeverantwortung übernehmen – Pflege und Erwerbsarbeit ohne Einkommensverluste vereinbaren können“, fordert die EFiD-Vorsitzende Brunhilde Raiser. >>> Weiterlesen

 
MedizinEthik

Christliche Frauenverbände kritisieren Zulassung der PID

Bessere Rahmenbedingungen für Leben mit Krankheit und Behinderung erforderlich


Die drei größten christlichen Frauenverbände kritisieren die Entscheidung des Bundestag über eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Sie befürchten, dass die ohnehin schon problematische Situation behinderter Menschen in Deutschland mittel- und langfristig noch schwieriger werden wird. „Wir brauchen dringend bessere gesellschaftliche und gesetzliche Rahmenbedingungen für Menschen, die mit Krankheit oder Behinderung leben“, fordert EFiD-Vorsitzende Brunhilde Raiser.    >>> Weiterlesen

 
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