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Organtransplantation

Hirntod und Tod nicht länger gleichsetzen

Evangelische Frauen positionieren sich


EFiD schließt sich mit seinem neuen Positionspapier zur Organtransplantation der zunehmenden Kritik am Hirntodkonzept an, das der Transplantationsmedizin in Deutschland zugrunde liegt. „Hirntote Menschen sind keine Leichen, sondern Sterbende“, sagt EFiD-Vorsitzende Ilse Falk. Statt an der fragwürdigen Gleichsetzung von Hirntod und Tod festzuhalten, müsse gesamtgesellschaftlich darüber diskutiert werden, ob die sogenannte Tote-Spender-Regel aufgegeben werden sollte und unter welchen Bedingungen die Explantation von Organen bei hirntoten Sterbenden erlaubt werden könnte.   

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Evangelische Frauen positionieren sich

Klares Profil für frischen Wind in der Ökumene


Die Selbstverpflichtung zum gemeinsamen ökumenischen Handeln, die die europäischen Kirchen bereits 2001 mit der Charta Oecumenica eingegangen sind, war ein ökumenischer Paukenschlag. Diese Selbstverpflichtung gehört zu den Kernpunkten des ökumenischen Profils der EFiD. Für den Weg dahin bekräftigen die Evangelischen Frauen ihre ökumenische Haltung der Gastfreundschaft und ihr Ziel, dass sich diese Gastfreundschaft auch in Eucharistie- und Abendmahlsgemeinschaft verwirklicht. Das Eintreten für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung kann nur durch verbindliche und kontinuierliche Zusammenarbeit aller christlichen Kirchen im Dialog und in Kooperation mit anderen Religionen – in Deutschland insbesondere mit dem Judentum und dem Islam – wirksam werden.

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GeschlechterGerechtigkeit

Zukunft der häuslichen Pflege

Gesamtgesellschaftliche Verantwortung unabdingbar



Der Pflegebedarf alter und auf Unterstützung angewiesener Menschen in Deutschland kann nur gesichert werden, wenn die notwendige Care-Arbeit gerecht zwischen Männern und Frauen verteilt wird. „Es müssen gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit pflegende Angehörige – oder andere Menschen, die Pflegeverantwortung übernehmen – Pflege und Erwerbsarbeit ohne Einkommensverluste vereinbaren können“, fordert die EFiD-Vorsitzende Brunhilde Raiser.


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VerbandsProtestantismus

Evangelische Frauenarbeit

Teil einer zukunftsfähigen Kirche der Freiheit


Nach reformatorischem Verständnis kann die Kirche nicht nur an eine Sozialgestalt gebunden werden. Kirchliche Werke und Verbände sind eine der Ortsgemeinde gleichwertige und notwendige Gestalt von Kirche. Sie erreichen Menschen, die über die Parochialstruktur nicht (mehr) anzusprechen sind, erfüllen also mit ihrer Arbeit Teil des gesamtkirchlichen missionarischen Auftrags. Die Evangelischen Frauen in Deutschland und Mitgliedsorganisationen vertreten bundesweit mehr als drei Millionen Frauen. Mit einem lange gewachsenen und gut organisierten ehrenamtlichen Engagement verfügen sie über ein erhebliches Potential, aktiv Kirche zu gestalten. 
  
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