Geschlechtergerechtigkeit

Frauenrat begrüßt Mindestlohngesetz


Der Deutsche Frauenrat begrüßt den Beschluss des Bundesrates zur Einführung eines Mindestlohngesetzes. Ein Mindestlohn – vorausgesetzt, er liegt deutlich über dem jeweils aktuell berechneten soziokulturellen Existenzminimum – kommt vor allem Frauen zugute. Sie stellen die große Mehrheit im sogenannten Niedriglohnsektor, in dem mehr als ein Fünftel aller Erwerbstätigen beschäftigt sind.   >>> Weiterlesen

 
Für Respekt und Achtung 

Evangelische Frauen und Männer lehnen Sexismus ab


Angesichts der aktuellen Sexismusdebatte in den deutschen Medien fordern die Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland (MAEKD) und die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) den achtungsvollen und gleichberechtigten Umgang der Geschlechter miteinander. Nicht die Wehrhaftigkeit von Frauen muss wachsen, sondern der Wille, einander mit Respekt und Achtung zu begegnen, muss zum Maßstab des Handeln von Männern und Frauen werden.    >>> Weiterlesen

 
Globale Wirtschaftskrise

Frauen besonders betroffen


Mehr als 13 Millionen Frauen haben seit Beginn der globalen Wirtschaftskrise im Jahr 2008 ihren Job verloren. Die Krise hat Frauen stärker getroffen als Männer.  Damit hat sich ein langfristiger Trend verschärft, nachdem Arbeitslosigkeit unter Frauen häufiger verbreitet ist als unter Männern.     >>> Weiterlesen

 
Vorkämpferin der Frauenordination

Pfarrerin Ilse Härter gestorben


Die volle Ordination wurde Ilse Härter 1939 verweigert. Als Reaktion darauf hat sie – wie auch den „Ariernachweis“ und den Eid auf den „Führer“ – ihre Einsegnung zur Vikarin verweigert. Dass die Theologin 1943 gegen kirchenoffizielle Beschlüsse doch ordiniert wurde, ist dem damaligen Präses der Bekennenden Kirche Berlin-Brandenburg zu verdanken. Ilse Härter, die vor politischen und kirchlichen Oberen nicht zurückschreckte, ist Ende Dezember kurz vor ihrem 101. Geburtstag gestorben.

 
Alternativer Rüstungsexportbericht 2012

Kirchen kritisieren gestiegene Waffenlieferungen


Fast zeitgleich mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union (EU) hat die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) deutliche Kritik an der Zunahme der deutschen Rüstungsexportgenehmigungen geübt. Die beiden großen Kirchen sehen die Gefahr, dass Waffenexporte zu einem wichtigen Pfeiler der deutschen Außenpolitik werden. Die Zahl der Empfängerländer, die hinsichtlich ihrer Menschenrechtssituation als bedenklich eingestuft wurden, sei im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel gestiegen.   >>> Weiterlesen

 
Menschenwürdiges Existenzminimum

Höherer Regelsatz dringend erforderlich


Die Diakonie kritisiert die Berechnung des Existenzminimums durch die Bundesregierung. Sie sei nicht nach den vom Bundesverfassungsgericht verlangten Kriterien vorgenommen, sondern nach Haushaltslage gedeckelt worden. Gemeinsam mit BündnispartnerInnen fordert die Diakonie eine Neuberechnung des Existenzminimums.     >>> Weiterlesen

 
4. Armuts- und Reichtumsbericht

Lebensrealität von Frauen ausgeblendet


Der Deutsche Frauenrat stellt dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht ein Armutszeugnis aus. In ihrer >>> Stellungnahme kritisiert die Frauenlobby, dass die Lebensrealität von Frauen in der aktuellen Berichtsfassung weitgehend ausgeblendet wird. Die Diakonie bemängelt in ihrer >>> Stellungnahme den grundlegenden sozialpolitischen Perspektivwechsel und fordert ein unabhängiges Sachverständigengremium für künftige Berichte.

 
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