Gesellschaftspolitik

Evangelische Frauen für Selbstbestimmung und geschlechtliche Vielfalt

PRESSEMITTEILUNG, 27. JUNI 2023

Der Dachverband der Evangelischen Frauen i. D. kritisieren den Referentenentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz für unbegründetes Misstrauen und mangelhafte Umsetzung. Erfahren Sie hier mehr über die Bedenken und Forderungen der evangelischen Frauen zur rechtlichen Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt.

Positionspapier zum sog. Transsexuellengesetz

In ihrem Positionspapier, verabschiedet auf der Mitgliederversammlung am 13. Oktober 2022, kritisieren die Evangelischen Frauen in Deutschland das derzeitige Transsexuellengesetz, weil es trans Menschen diskriminiert. Dieses Gesetz muss abgeschafft werden.

Starkes Zeichen der Hoffnung

Die Evangelischen Frauen in Deutschland und der bundesweite Theologinnenkonvent begrüßen den Beschluss zur Frauenordination in der Evangelischen Kirche in Polen Als eine der letzten lutherischen Kirchen in Europa hat Polens Evangelisch-Augsburgische Kirche den Weg frei gemacht für die Ordination von Frauen.

Organspende braucht Vertrauen

Die Organspende-Zahlen in Deutschland sind in den letzten zehn Jahren dramatisch gesunken. Das Drehen an diversen Stellschrauben – wie bessere Finanzierung von Entnahmeoperationen oder mehr Freistellung für Transplantationsbeauftragte – wird allein keine Trendwende herbeiführen. Und auch nicht die mindestens ethisch fragwürdige Regelung, dass künftig die Transplantationsbeauftragen der Entnahmekrankenhäuser bereits vor Feststellung des Hirntods uneingeschränkt Einblick in die Patient*innenakten der Intensivstationen bekommen sollen, um „vorab“ potenzielle Organspender*innen zu identifizieren.

Wir sind noch einmal in Warschau!

Die Evangelischen Frauen in Deutschland werden für ihren Einsatz im Kindergesundheitszentrum in Warschau ausgezeichnet. Das Kinderkrankenhaus (KGGZ) wurde in den 1970er Jahren als lebendes Denkmal für die im 2. Weltkrieg getöteten polnischen Kinder errichtet. Einsätze und Unterstützung vor Ort wurde bereits von den Evangelischen Frauen in der DDR begonnen und später von ost- und westdeutschen Frauen gemeinsam mit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) über fast vierzig Jahre fortgeführt. Echte, tatkräftige Unterstützung waren dabei ebenso wesentlich wie tiefe persönliche Beziehungen und Erlebnisse.

„Der § 218 ist aus dem Strafgesetzbuch zu entfernen“

Die Mitgliederversammlung des Dachverbandes Evangelische Frauen in Deutschland e. V. (EFiD) beschloss am 5. Oktober mit überwältigender Mehrheit die Forderung: Der § 218 ist aus dem Strafgesetzbuch zu entfernen. Stattdessen könnte das Schwangerschaftskonfliktgesetz außerhalb des Strafgesetzbuchs notwendige Regelungen enthalten und um eine Fristenregelung ergänzt werden. Des Weiteren forderten die Delegierten der 37 Mitgliedsorganisationen den Rechtsanspruch schwangerer Personen auf eine qualitative, ergebnisoffene, kostenfreie und barrierearme Schwangerschafts(konflikt)beratung.

Der Paragraf 218 in der theologischen Debatte

Die Argumentationshilfe „Der Paragraf 218 in der theologischen Debatte“ bietet tiefe Einblicke in die biblische Tradition, gesellschaftliche Diskurse und theologische Überlegungen zum Thema Schwangerschaftsabbruch. Die Broschüre ermöglicht, sich in die theologischen und menschenrechtlichen Aspekte der Debatte um den Paragraphen 218 einzuarbeiten und sich nuanciert in die gesellschaftliche Diskussion einzubringen.

Positionspapier zum sog. Transsexuellengesetz

In ihrem Positionspapier, verabschiedet auf der Mitgliederversammlung am 13. Oktober 2022, kritisieren die Evangelischen Frauen in Deutschland das derzeitige Transsexuellengesetz, weil es trans Menschen diskriminiert. Dieses Gesetz muss abgeschafft werden.

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